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<title>Das RAF-Phantom</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Das RAF-Phantom</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Das RAF-Phantom – Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen</b> ist ein 1992 bei <a href="Droemer_Knaur" title="Droemer Knaur">Droemer Knaur</a> erschienenes Buch über die <a href="Rote_Armee_Fraktion#Dritte_Generation" title="Rote Armee Fraktion">dritte Generation</a> der <a href="Rote_Armee_Fraktion" title="Rote Armee Fraktion">Roten Armee Fraktion</a> (RAF). Die Verfasser <a href="Gerhard_Wisnewski" title="Gerhard Wisnewski">Gerhard Wisnewski</a>, <a href="Wolfgang_Landgraeber" title="Wolfgang Landgraeber">Wolfgang Landgraeber</a> und Ekkehard Sieker bestreiten die Existenz der RAF ab Mitte der 1980er Jahre und behaupten, die Terroranschläge ab 1985, zu denen sich die RAF bekannt hat und die ihr von der zeithistorischen Forschung zugerechnet werden, seien Aktionen westlicher <a href="Nachrichtendienst" title="Nachrichtendienst">Geheimdienste</a> unter <a href="Falsche_Flagge" title="Falsche Flagge">falscher Flagge</a>. Die Hypothese gilt als widerlegte Spekulation und <a href="Verschw%C3%B6rungstheorie" title="Verschwörungstheorie">Verschwörungstheorie</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergrund">Hintergrund</h2></div>
<p>Die Entstehung des Buches ist vor dem Hintergrund der völligen Spurenlosigkeit zu sehen, mit der die RAF in ihrer dritten Generation lange Zeit agierte. So bezweifelten in den 1980er Jahren einige Wissenschaftler und Journalisten die fortdauernde Existenz der RAF; die <i><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a></i> schrieb einmal von einer „Geisterarmee“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <a href="Attentat_auf_Alfred_Herrhausen" title="Attentat auf Alfred Herrhausen">Mord der RAF an Alfred Herrhausen</a> am 30. November 1989 war der Ausgangspunkt des Buches. Wisnewski, Landgraeber und Sieker erstellten 1992 einen Beitrag für das <a href="Westdeutscher_Rundfunk" class="mw-redirect" title="Westdeutscher Rundfunk">WDR</a>-Fernsehmagazin <i><a href="Monitor_(Fernsehmagazin)" title="Monitor (Fernsehmagazin)">Monitor</a></i>, in dem der Kronzeuge der <a href="Der_Generalbundesanwalt_beim_Bundesgerichtshof" title="Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof">Bundesanwaltschaft</a>, Siegfried Nonne, seine Aussage widerrief, mit der er mehrere mutmaßliche RAF-Mitglieder im Fall Herrhausen belastet hatte. Die Journalisten setzten ihre Recherchen in diesem Mordfall fort; sie sammelten Zeugenaussagen und amtliche Ermittlungsergebnisse und stießen darin ihrer Meinung nach auf starke Unstimmigkeiten. Sie unternahmen daraufhin weitere Recherchen über frühere Morde der RAF und sahen dabei ähnliche Unstimmigkeiten wie im Fall Herrhausen. Weil sie offenbar Zugang zu geheimen Behördenunterlagen gehabt hatten, wurden sie in der Folge das Ziel staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen und Hausdurchsuchungen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Die Thesen der Autoren lassen sich wie folgt zusammenfassen:
</p>
<ul><li>Die Mitglieder der <a href="Rote_Armee_Fraktion#Erste_Generation" title="Rote Armee Fraktion">ersten</a> und <a href="Rote_Armee_Fraktion#Zweite_Generation" title="Rote Armee Fraktion">zweiten Generation</a> der RAF hatten z.&nbsp;B. bei Banküberfällen und Konfrontationen mit der Polizei deutliche Spuren hinterlassen, die jeweils nach spätestens wenigen Jahren zu ihrer Verhaftung führten. Dabei waren sie zuvor meist längere Zeit von den Behörden <a href="Observierung" class="mw-redirect" title="Observierung">observiert</a> worden. Laut den Autoren haben die Mitglieder der dritten Generation dagegen praktisch keine Spuren hinterlassen und nach Angaben der Behörden über mehrere Jahre quasi als Phantome innerhalb der Gesellschaft gelebt, wobei die Ermittler lange Zeit fast völlig im Dunkeln tappten. Dies sei eine auffallende Diskrepanz, zumal der Ermittlungsapparat im Laufe des Kampfs gegen die RAF immer effektiver geworden sei.</li>
<li>Es wurden kaum Mitglieder der dritten Generation der RAF lebend gefasst. Zwei Terroristen starben bei Verhaftungsversuchen, <a href="Wolfgang_Grams" title="Wolfgang Grams">Wolfgang Grams</a> und <a href="Horst_Ludwig_Meyer" title="Horst Ludwig Meyer">Horst Ludwig Meyer</a>. Konkrete Tatvorwürfe gegen lebend gefasste Verdächtige erwiesen sich später zum Teil als nicht haltbar und wurden fallengelassen, zum Beispiel in den Fällen <a href="Andrea_Klump" title="Andrea Klump">Andrea Klump</a> und Christoph Seidler. Dies steht laut den Autoren in auffallend starkem Gegensatz zur Geschichte der vorigen Generationen der RAF, deren Mitglieder jeweils zum größten Teil verhaftet und nach aufwändigen Verfahren zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt wurden. Dagegen sei nur ein Mitglied der dritten Generation für der RAF zugeschriebene Morde verurteilt worden, <a href="Birgit_Hogefeld" title="Birgit Hogefeld">Birgit Hogefeld</a> – eine Behauptung, die nicht zutrifft, siehe die <a href="Eva_Haule#Verhaftung,_Prozesse_und_Haft" title="Eva Haule">Verhaftung, Prozesse und Haft Eva Haules</a>. Das Urteil in Hogefelds Fall basiert auf einer Reihe von <a href="Indizienbeweis" title="Indizienbeweis">Indizienbeweisen</a>, zum Beispiel einem <a href="Schriftvergleichung" title="Schriftvergleichung">Schriftgutachten</a>, die die Autoren des <i>RAF-Phantoms</i> für fragwürdig halten.</li>
<li>Im Gegensatz zu den früheren RAF-Terroristen habe die dritte Generation praktisch keine verwertbaren Spuren an den Tatorten hinterlassen. Diese Behauptung ist durch später technisch möglich gewordene kriminalistische Verfahren nicht mehr haltbar, siehe etwa die <a href="Wolfgang_Grams#DNA-Analyse_im_Fall_Rohwedder" title="Wolfgang Grams">DNA-Analyse im Fall Rohwedder</a>. Die einzigen Indizien für die Täterschaft der RAF sind laut den Autoren des RAF-Phantoms die <a href="Bekennerschreiben" title="Bekennerschreiben">Bekennerschreiben</a>. Ihrer Ansicht nach weisen diese Schreiben keine Merkmale auf, die nicht auch eine beliebige dritte Person hätte produzieren können und die sie als authentisch identifizierten. Vielmehr weisen angeblich mehrere Indizien in den Schreiben auf eine Fabrikation durch Dritte hin. Zudem sei die Echtheit der Bekennerschreiben von den Behörden jeweils in auffallend kurzer Zeit bestätigt worden, ohne dass vorher <a href="Forensik" title="Forensik">kriminaltechnische</a> Untersuchungen durchgeführt worden wären.</li>
<li>Die Ermittlungsergebnisse in den Mordfällen seien von so vielen Ungereimtheiten geprägt, dass dies auf zielgerichtete Manipulation von dritter Seite schließen lasse.</li>
<li>Die Anschläge der dritten Generation hätten darüber hinaus eine sehr hohe Präzision und aufwändige Planung erfordert, die die Fähigkeiten der Terrorgruppe überstiegen haben soll.</li>
<li>Die meisten Mordopfer hätten berufliche Hintergründe gehabt, die eine Ermordung durch Dritte plausibel erscheinen ließen. Laut den Autoren seien diese vermeintlichen Motive in mehreren der Mordfälle ähnlich und deuteten angeblich auf ausländische Geheimdienste als eigentliche Täter. Dabei behaupten sie eine Verantwortung der <a href="CIA" class="mw-redirect" title="CIA">CIA</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Der Journalist Ivo Bozic erklärte 2002, das Buch sei „sofort zum Bestseller“ geworden und werde „bis heute oft zitiert“. Die Autoren hätten „viel Beifall“ erhalten, „gerade auch unter Linken“;<sup id="cite_ref-phantasie_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-phantasie-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Buch sei „von manchen als ‚Standardwerk‘ über die RAF verklärt“ worden.<sup id="cite_ref-antisemit_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-antisemit-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gemäß <a href="Michael_Schmidt-Salomon" title="Michael Schmidt-Salomon">Michael Schmidt-Salomon</a> erreichte das Buch in Teilen der linken Szene „Kultstatus“, was er damit erklärt, dass sich die RAF immer stärker von dieser Szene abgekoppelt habe und die Aktionen ihrer dritten Generation auf Unverständnis gestoßen seien.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="RAF">RAF</h3></div>
<p>Die aktuellen sowie ehemalige Mitglieder der RAF wandten sich öffentlich gegen die Thesen. Die aktive Kommandoebene schrieb in einer Erklärung vom 29. November 1996, die Phantomthese stamme von „mit Falschinformationen gefütterten“ Journalisten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als der Journalist und RAF-Experte <a href="Gerd_Rosenkranz" title="Gerd Rosenkranz">Gerd Rosenkranz</a> die inzwischen inhaftierte RAF-Führungsfigur <a href="Birgit_Hogefeld" title="Birgit Hogefeld">Birgit Hogefeld</a> in einem <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Spiegel</a></i>-Interview 1997 darauf ansprach, ob das Buch in RAF-nahen Kreisen ernsthaft diskutiert worden sei, meinte sie:
</p>
<dl><dd>„Im RAF-Umfeld nicht. In den <a href="Linksradikalismus" title="Linksradikalismus">linksradikalen</a> Zusammenhängen, die ich kenne, hatte dieser Unsinn nie eine Bedeutung. Aber natürlich hing die Tatsache, daß das überhaupt jemand ernst nahm, damit zusammen, daß die RAF in den achtziger Jahren von der legalen Linken sehr isoliert war. So wurde das auch diskutiert: als Ergebnis eigener Fehler.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Experten">Experten</h3></div>
<p>Der Regensburger Politikwissenschaftler und Experte zur dritten RAF-Generation, <a href="Alexander_Stra%C3%9Fner" title="Alexander Straßner">Alexander Straßner</a>, ordnet die Aussagen des Buchs als <a href="Verschw%C3%B6rungstheorie" title="Verschwörungstheorie">Verschwörungstheorie</a> ein, „deren Absurdität mittlerweile unbestritten ist“, nämlich seit dem <a href="GSG-9-Einsatz_in_Bad_Kleinen" title="GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen">GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen</a>, bei dem Birgit Hogefeld als RAF-Mitglied verhaftet wurde.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Extremismusforscher <a href="Eckhard_Jesse" title="Eckhard Jesse">Eckhard Jesse</a> nennt die Thesen des Buches „bizarre Verschwörungstheorien“, die in „Jargon“ verfasst seien,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Medienwissenschaftler Andreas Dörner sieht eine „doch recht abenteuerlich anmutende Verschwörungstheorie“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der als Fernsehjournalist zum Terrorismus arbeitende <a href="Rainer_Fromm" title="Rainer Fromm">Rainer Fromm</a> bezeichnet das Buch als „Machwerk“, das auf den „Mumpitz der <a href="Lyndon_LaRouche" title="Lyndon LaRouche">LaRouche-Gruppe</a>“ eingehe.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gerd Rosenkranz monierte in seiner <i><a href="Die_tageszeitung" class="mw-redirect" title="Die tageszeitung">taz</a></i>-Rezension 1993 eine Reihe faktischer Fehler: Tatsachen würden verdreht und einseitig präsentiert, damit sie zur These der Verfasser passen. Er kam zu einem äußerst negativen Gesamturteil.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Mitherausgeber der Zeitung <i><a href="Jungle_World" title="Jungle World">Jungle World</a></i>, Ivo Bozic, hielt die Phantom-These 2001 für „[a]n den Haaren herbeigezogen“; sie entbehre „jeder Grundlage“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Autoren hätten „ihre hanebüchenen Thesen“ „niemals beweisen“ können; die Phantom-Idee „wurde dutzendfach widerlegt. Die Überzeugung der Autoren jedoch konnte nicht erschüttert werden.“<sup id="cite_ref-phantasie_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-phantasie-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Buch, das Bozic als „Verschwörungsklassiker“ bezeichnet, sei „völlig abstrus und für die historische Bewertung des »bewaffneten Kampfes«&nbsp;verheerend“.<sup id="cite_ref-antisemit_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-antisemit-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zeithistorikerin <a href="Petra_Terhoeven" title="Petra Terhoeven">Petra Terhoeven</a> resümierte 2017, für die Annahme, es handle sich bei der dritten RAF-Generation um ein „Phantom“, gebe es keinen Anlass, auch wenn das Verhalten der Sicherheitsbehörden den Verschwörungstheoretikern in die Hände gespielt habe.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film">Film</h3></div>
<p>Auf der Grundlage des Buchs entstand im Jahr 2000 der preisgekrönte <a href="Politthriller" class="mw-redirect" title="Politthriller">Politthriller</a> <i><a href="Das_Phantom_(2000)" title="Das Phantom (2000)">Das Phantom</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgabe">Ausgabe</h2></div>
<p>Das Buch erschien zuerst 1992 und 1997 in einer überarbeiteten zweiten Auflage. 2008 erschien eine wesentlich erweiterte, vollständig aktualisierte und überarbeitete Neuauflage.
</p>
<ul><li><a href="Gerhard_Wisnewski" title="Gerhard Wisnewski">Gerhard Wisnewski</a>, <a href="Wolfgang_Landgraeber" title="Wolfgang Landgraeber">Wolfgang Landgraeber</a>, Ekkehard Sieker: <i>Das RAF-Phantom. Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen.</i> Droemer Knaur, München, 2. Auflage, Februar 1997, ISBN 3-426-80010-1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20091031205833/http://www.gerhard-wisnewski.de/Table/Buch/Das-RAF-Phantom/">Inhaltsverzeichnis und Leseprobe</a>).</li>
<li>Gerhard Wisnewski, Wolfgang Landgraeber, Ekkehard Sieker: <i>Das RAF-Phantom. Neue Ermittlungen in Sachen Terror.</i> Droemer Knaur, München 2008, ISBN 978-3-426-78135-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Andreas_Elter" title="Andreas Elter">Andreas Elter</a>: <i>Propaganda der Tat. Die RAF und die Medien.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, S. 206.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Klaus_Ott" title="Klaus Ott">Klaus Ott</a>, Doris Metz: <i>Vom RAF-Phantom eingeholt. Proteste gegen Durchsuchung bei Monitor-Mitarbeitern.</i> In: <i>Süddeutsche Zeitung</i>, 3. März 1994.</span>
</li>
<li id="cite_note-phantasie-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-phantasie_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-phantasie_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ivo Bozic: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://jungle.world/artikel/2002/25/zu-wenig-phantasie-fuer-die-wirklichkeit"><i>Zu wenig Phantasie für die Wirklichkeit.</i></a> In: <i>Jungle World</i>, 19. Juni 2002.</span>
</li>
<li id="cite_note-antisemit-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-antisemit_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-antisemit_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ivo Bozic: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://jungle.world/artikel/2003/31/antisemit-i-wo"><i>Antisemit? I wo!</i></a> In: <i>Jungle World</i>, 30. Juli 2003.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Schmidt-Salomon: <i>„Ich weiß nur dies, dass ich kein Marxist bin …“. Karl Marx und die Marxismen.</i> In: <i><a href="Aufkl%C3%A4rung_und_Kritik" title="Aufklärung und Kritik">Aufklärung und Kritik</a>.</i> Sonderheft 10/2005, S. 53–70, hier S. 66 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gkpn.de/auk_so10.pdf">(PDF)</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach <a href="Alexander_Stra%C3%9Fner" title="Alexander Straßner">Alexander Straßner</a>: <i>Perzipierter Weltbürgerkrieg. „Rote Armee Fraktion“ in Deutschland.</i> In: ders. (Hrsg.): <i>Sozialrevolutionärer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien.</i> VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15578-4, S. 209–236, hier <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=2UCEU3NAYMYC&amp;pg=PA227">S. 227, Fn. 87.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Rosenkranz: <cite style="font-style:italic">Wir waren sehr deutsch</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>42</span>, 1997, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>169</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8799444.html">online</a> – Hogefeld über die Rote Armee Fraktion).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Das+RAF-Phantom&amp;rft.atitle=Wir+waren+sehr+deutsch&amp;rft.au=Gerd+Rosenkranz&amp;rft.date=1997&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=42&amp;rft.jtitle=Der+Spiegel&amp;rft.pages=169" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Straßner: <i>Perzipierter Weltbürgerkrieg. „Rote Armee Fraktion“ in Deutschland.</i> In: ders. (Hrsg.): <i>Sozialrevolutionärer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien.</i> VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15578-4, S. 209–236, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=2UCEU3NAYMYC&amp;pg=PA226">hier S. 226.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Eckhard Jesse: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/apuz/30202/die-ursachen-des-raf-terrorismus-und-sein-scheitern?p=all"><i>Die Ursachen des RAF-Terrorismus und sein Scheitern.</i></a> In: <i><a href="Aus_Politik_und_Zeitgeschichte" title="Aus Politik und Zeitgeschichte">Aus Politik und Zeitgeschichte</a>.</i> Heft 40/41, 24. September 2007.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Dörner: <i>Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, S. 210.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Fromm, Barbara Kernbach: <i>Europas braune Saat. Die internationale Verflechtung der rechtsradikalen Szene.</i> Aktuell, 1994, S. 125.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerd Rosenkranz: <i>Im Nebel der „Dritten RAF-Generation“.</i> In: <i>die tageszeitung</i>, 23. Januar 1993.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Ivo Bozic: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://jungle.world/artikel/2001/21/den-haaren-herbeigezogen"><i>An den Haaren herbeigezogen.</i></a> In: <i><a href="Jungle_World" title="Jungle World">Jungle World</a></i>, 23. Mai 2001.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Petra Terhoeven: <i>Die Rote Armee Fraktion. Eine Geschichte terroristischer Gewalt.</i> C. H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-71235-7, S. 105. Terhoeven bezieht sich dabei auf Haules Leserbrief von 2007, siehe den Abschnitt darüber.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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